Im Rahmen der Berufsorientierung besuchte der ifd mit Schülern der Tom-Mutters- Schule und Teilnehmern der Maßnahme „Unterstützte Beschäftigung“ die Firma Liebherr-Verzahntechnik in Kempten.

Firmenlogo Liebherr VerzahnungstechnikGemeinsam mit den Auszubildenden organisierte Herr Ferstl, Ausbildungsleiter der Firma Liebherr, diesen Praxistag. Bevor es jedoch an die praktische Arbeit ging, erklärten die ifd- Mitarbeiter Monika Prokesch und Florian Benz den Schülern die vorgegebenen Sicherheitsrichtlinien der Firma.

Da die Schüler bisher noch nie eine Firma dieser Größenordnung besucht haben, waren sie aufgeregt und freuten sich sehr auf einen spannenden Tag in der Praxis.

Eine Gruppe von Schülern lässt sich in einer Werkshalle etwas erklärenAngekommen bei der Firma Liebherr, nahm Herr Ferstl die Schüler in Empfang und verteilte an diese die Besucherausweise. Anschließend wurden die Schüler in Gruppen eingeteilt und von Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres betreut. Dabei bekamen die Schüler einen Einblick in die Ausbildungsberufe Elektroniker für Betriebstechnik und Industriemechaniker und lernten dabei den Arbeitsplatz, sowie die Arbeitsaufgaben der Auszubildenden näher kennen.

Besonders gut gefiel den Schülern, dass sie selbst praktisch arbeiten durften. So konnten sich die Schüler beispielweise an einem Schaltkreis ausprobieren. Angeleitet wurden sie dabei von den Auszubildenden, die mit den Schülern schnell ins Gespräch kamen und sich viel Zeit für Fragen nahmen. Auch die von der Firma Liebherr erstellte Arbeitsmappe mit anschaulichen Arbeitsaufträgen war eine gute Orientierung und Unterstützung für die Schüler.Drei Schüler arbeiten gemeinsam an einer Werkbank

Zu einem richtigen Arbeitstag gehört selbstverständlich auch ein Mittagessen. Zur Stärkung wurden die Schüler auf Kosten der Firma Liebherr zu einem Mittagessen in die Firmenkantine eingeladen. Beim gemeinsamen Mittagessen mit den Ausbildungsleitern konnten die Schüler aufgekommene Fragen stellen.

Gut gestärkt ging es im Anschluss zur Werksführung. Dabei zeigten sich alle von der Größe der Hallen und Maschinen beeindruckt.

Danach ging es in den einzelnen Gruppen wieder an die praktische Arbeit.

Die Schüler konnten an diesem Tag einen guten Einblick in den Arbeitsalltag der Auszubildenden erhalten und sich dabei auch praktisch betätigen.

Doch dieser Tag war nicht nur für die Schüler sehr aufschlussreich, denn auch die Mitarbeiter des ifd konnten spannende Einblicke in die beruflichen Kompetenzbereiche der Schüler erhalten.

Dieser Besuch einer Firma mit nahezu 1000 Mitarbeitern wird allen in positiver Erinnerung bleiben. Gerade deshalb, weil sich Theorie und Praxis der Berufsorientierung an diesem Tag miteinander verzahnt haben.

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