Das Integrationsamt Schwaben informiert

Zentrum Bayern Familie und Soziales IntegrationsamtDieses Arbeitsmarktprogramm wurde unter dem Titel „Chancen schaffen III„ verlängert, um die nach wie vor problematische Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen zu verbessern. Die zusätzlichen Beschäftigungsanreize der vergangenen Jahre haben zwar zu einer vermehrten Einstellung schwerbehinderter Arbeitsuchender geführt, die Lage aber nicht in dem erhofften Maße entspannt. Deshalb sind weitere Anstrengungen notwendig.

Wer kann diese Sonderförderung beantragen?

Jeder Arbeitgeber, der einen neuen Arbeitsplatz für einen arbeitslosen bzw. arbeitsuchenden schwerbehinderten Menschen schafft. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei schwerbehin-
derten Menschen, die das 50. Lebensjahr vollendet haben. Denn in dieser Personengruppe ist die Arbeitslosigkeit besonders hoch.

Art und Höhe der Förderung:

Es ist ein Zuschuss bis zu 70 % der nicht behinderungsbedingten Investitionskosten möglich. Die Obergrenze der Förderung beträgt im Einzelfall 50.000 Euro.
Daneben werden behinderungsbedingte Investitionskosten vom Integrationsamt in der Regel voll übernommen, wenn nicht ein Rehaträger ( z. B. Arbeitsagentur oder Rentenversicherung ) insoweit zur Leistung verpflichtet ist.

Wo, bis wann und wie ist der Antrag zu stellen?

Anträge auf Förderung aus diesem Programm können bis zum Ende des Jahres 2016 beim Integrationsamt gestellt werden. Das Antragsformular kann von der Homepage heruntergeladen werden. Gerne beraten Sie die Mitarbeiter des Integrationsamtes, wenn Sie hierzu Fragen haben.

Bitte beachten!

Die Förderleistungen sind vor Abschluss des Arbeitsvertrages abzuklären und zu beantragen.
Dies gilt insbesondere auch bei der Agentur für Arbeit, die bei Neueinstellungen den Arbeitgeber mit Eingliederungszuschüssen und einem Zuschuss zum behinderungsbedingten Investitionsaufwand kräftig unterstützen kann.

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