Einmal pro Woche werden die Yogamatten im Büro ausgerollt. Hier beim ifd ist das die "Aktive Mittagspause" - ein Programm, das wir über die Jahre zu schätzen gelernt haben.

Symbolbild: Yogamatte mit VisitenkarteUnser Leiter, Herr Neuhauser, hatte ursprünglich die Idee, Bewegung in die Mittagspause einzubinden. Überraschend hatte er damals aus dem Förderwerk einen Trainer für Bewegung und Entspannung gewonnen. Ein Block von 10 Einheiten á 30 Minuten wurde von den Teilnehmern beim Integrationsfachdienst hier am Standort Augsburg durchgeführt. 15 Minuten jeder Einheit wurden dabei vom Arbeitgeber „gestiftet“ und 15 Minuten "opfert" jeder Mitarbeiter von seiner Mittagspause.

Genau so wurde die „Aktive Mittagspause“ auch dieses Jahr wieder organisiert, als wir das Programm wieder reaktiviert haben. Die Aktivität, die wir in dieser Zeit durchführen, konnten wir uns selbst aussuchen. Da unsere Regionalleiterin, Frau Müller, bereits privat gute Erfahrungen mit Yoga gemacht hatte, haben wir uns gemeinsam dafür entschieden, die 30 Minuten pro Woche auf unseren Yogamatten zu verbringen. Ein Glück, dass sich die professionell arbeitende Yogalehrerin, Frau Eva Pfiffner-Steinocher dazu bereit erklärt hat, unseren Kurs beim ifd zu leiten.

Die letzte Einheit wurde vor der Sommerpause abgeschlossen. Das wöchentliche Innehalten mit Yoga und Progressiver Muskelentspannung im Wechsel hat uns allen so gut getan, dass wir die Aktive Mittagspause vermissen. Einmal im Jahr wird diese Maßnahme von unserem Arbeitgeber bezahlt. Wie schon in den letzten Jahren haben wir auch diesmal im Frühjahr und Sommer unsere 10 Einheiten absolviert.

Eigentlich hieß es ja, die Teilnahme sei freiwillig. Aber die Aktive Mittagspause war so gewinnbringend, dass wir eigentlich alle immer versucht haben, am Kurs teilzunehmen und teilweise unsere Auswärtstermine geschickt gelegt haben, um pünktlich zum Yoga zu erscheinen. Fast immer waren alle 9 Mitarbeiter vom Standort Augsburg mit dabei.

Frau Müller: "Zuerst hatte ich Vorbehalte, weil ich mir nicht vorstellen konnte, mich mitten in der Arbeit plötzlich sozusagen auf Kommando zu entspannen - aber von mal zu mal gelingt uns das besser und ich freue mich jetzt jedes mal noch mehr auf die nächste Stunde!"

Unser Leiter, Herr Neuhauser, möchte mit der Aktiven Mittagspause ein Zeichen setzen. Schließlich beschäftigen wir uns jeden Tag mit den Erkrankungen unserer Klienten und den Auswirkungen von Krankheiten auf das Arbeitsverhältnis. "Da ist es uns wichtig, dass wir selbst mit gutem Beispiel voran gehen und Möglichkeiten schaffen, dass Mitarbeiter Erkrankungen vorbeugen und achtsam mit sich und ihrem Körper umgehen", sagt Robert Neuhauser.

Wir stimmen dem nur zu und freuen uns, wenn die Aktive Mittagspause auch 2015 wieder stattfinden kann. Demnächst steht bei uns erstmal ein Achtsamkeitstrainig auf dem Programm - wir werden davon berichten...

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