Unter diesem Motto fand das 3. Allgäuer Sozialforum am 13.04.2013 in Memmingen statt. Organisiert wurde die Messe vom VdK- Kreisverband Unterallgäu und den Unterallgäuer Werkstätten. Dabei stand das Thema „Inklusion am Arbeitsplatz“ im Mittelpunkt.

VdK-Präsidentin Ulrike Maschner bei ihrem VortragAllgemeiner Tenor auf der Messe war, dass Inklusion in unserer Gesellschaft nur schleichend realisiert wird.

Für eine positive Veränderung, gilt es Strukturen zu schaffen, in denen sich jeder, auch Menschen mit Behinderung, selbstbestimmt einbringen können.

Die VdK- Präsidentin Ulrike Mascher kritisierte in ihrem Vortrag, dass Menschen mit Behinderung häufig benachteiligt werden. Laut Ulrike Mascher zahlen rund 30 000 Betriebe in Deutschland lieber die Ausgleichsabgabe, anstatt Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Um diese Situation zu verbessern, unterstützt der  Integrationsfachdienst Menschen mit Behinderung bei der Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Auf der Messe informierte der ifd die Besucher über  verschiedene Projekte, durch die Menschen mit Behinderung unterstützt werden können.

Inklusion kann erst dann als „gelungen“  bezeichnet werden, wenn diese in allen Lebensbereichen, also Bildung, Beruf  und Freizeit umgesetzt wird. Aus diesem Grund waren Aussteller aus den verschiedensten Bereichen vor Ort, bei denen sich die rund 2500 Besucher informieren konnten. Zu den Ausstellern zählten neben dem ifd unter anderem die Agentur für Arbeit, der Awo Kreisverband Memmingen, aber auch Schulen mit inklusivem Schulprofil.

Messeimpressionen

Durch die Messe wurde deutlich, dass Inklusion ein zentrales Thema unserer Gesellschaft darstellt, wobei in vielen Bereichen noch Aufklärungsarbeit und Umdenken erfolgen muss. Denn nur so kann das Motto „Gemeinsam sind wir stark“ realisiert werden.

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